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Oft vernachlässigt: Antriebsriemen-Wartung

Large drive belt

Ein Antriebsriemen von Harley-Davidson® ist schon aufgrund seiner Konzeption leicht zu übersehen. Trotzdem ist dies eins der wichtigsten Bauteile Ihres Bikes. Wir zeigen Ihnen, was Sie tun können, um Ihren Antriebsriemen für lange Ausfahrten in Tipptopp-Zustand zu halten.

„Unter optimalen Bedingungen halten Antriebsriemen auch mal 160.000 Kilometer durch“, meint Martin Ginns, Geschäftsführer Harley-Davidson Service. „Weil unsere Antriebsriemen so zuverlässig sind, ist es vielen Motorradbesitzern nicht klar, dass Antriebsriemen zwar weniger wartungsintensiv als eine Antriebskette, keineswegs aber wartungsfrei sind.“

1980 war das Modell FXB Sturgis die erste Harley-Davidson mit einem modernen Antriebsriemen. Anders als mit der Kette, die der Antriebsriemen schließlich in der gesamten Harley Modellpalette ersetzte, holt man sich mit dem Riemen keine schmutzigen Finger mit Reinigen und Schmieren. So ein dünner Riemen mag empfindlich aussehen, doch die Zugstränge aus Aramidfaser in seinem Kern verleihen ihm Stärke und Dehnungsfestigkeit.

Für alle Harley Modelle ist eine Inspektion und Spannungsprüfung des Antriebsriemens nach den ersten 1.600 Kilometern und dann jeweils alle 8.000 Kilometer vorgesehen. Das Wartungsintervall stimmt mit dem für den Öl- und Filterwechsel überein. In einer autorisierten Harley-Davidson Serviceabteilung wird der Antriebsriemen geprüft und die Riemenspannung nachgestellt, wenn das Motorrad zur Regelinspektion gebracht wird. Wenn die Riemenspannung zu gering ist, kann es zum „Ratschen“ (ratcheting) kommen, d. h. beim Beschleunigen oder Verlangsamen wird ein Zahn übersprungen. Unter dieser Belastung können Zähne vom Riemen gerissen werden. Zu viel Riemenspannung kann zum frühen Verschleiß des Antriebswellenlagers führen.

„Wenn der Besitzer den Ölwechsel zu Hause selbst macht oder bei einem freien Service durchführen lässt, wird die Riemenspannung möglicherweise nicht kontrolliert“, erklärt Ginns. „Die Mechaniker bei einem Harley-Davidson Händler verwenden, mit dem die Riemenspannung genau geprüft und nachgestellt werden kann.“

Eine verbreitete Schadensursache sind Steinschläge gegen den Riemen am Ritzel.

„Halter, die aus Schönheitsgründen den unteren Zahnriemenschutz aus Kunststoff entfernen, setzen sich einem erhöhten Riemenschadensrisiko aus“, warnt Ginns. „Wer zu Hause eine lange gekieste Auffahrt hat oder oft mit Rollsplitt versiegelte Strecken fährt, tut gut daran, auch mal zwischen den Inspektionsintervallen nach dem Zahnriemen zu sehen.“

Bei der Riemeninspektion sollten Sie auf zwischen den Zähnen sitzenden Straßenschmutz und Schäden am Riemen achten. Das können sichtbare Löcher oder Sprünge auf der gerippten Außenseite sein oder Sprünge an der Zahnbasis, fehlende Zähne oder freiliegende Zugstränge. Steinschläge, die den Zahnriemen beschädigen, können auch die Zähne des Ritzels beschädigen. Daher sollten beide Ritzel ausgewechselt werden, wenn ein neuer Zahnriemen montiert wird. Das Wichtigste für die Lebensdauer des Riemens ist aber die richtige Riemenspannung. Die sollte man immer von den werksgeschulten Mechanikern in einer autorisierten Harley-Davidson Serviceabteilung prüfen und falls nötig nachstellen lassen. 

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